Endlich Führungs-Verantwortung! Darauf hatte Norbert N. sich die letzten 2 Jahre intensiv vorbereitet. Die bisherigen Kollegen sind zwar jetzt seine Mitarbeiter, aber mit denen hat er sich immer gut verstanden und bestens zusammen gearbeitet. Das wird schon klappen. Außerdem haben diese sich ebenfalls sehr gefreut, als klar war, dass er das Rennen gemacht hat. Doch nach den ersten Wochen ist Norbert zunehmend irritiert: Das ehemals so aktive Team verhält sich in der wöchentlichen Besprechung auf einmal eher passiv-abwartend und gar nicht mehr so bereitwillig wie vorher. Er hat den Eindruck, dass er zunehmend mehr Druck aufbauen muss, um die Projekte termingerecht ins Laufen zu bringen. Und als er neulich, wie gewohnt, in die Kaffeeecke kam, verstummten auf einmal die Gespräche und alle schauten betreten zur Seite. Dabei war er mal der Initiator dieser informellen Gesprächsrunde am Vormittag. Er selbst hat sich doch gar nicht verändert, oder etwa doch?

Auf jeden Fall merkt er, dass ihn die Situation verunsichert. Das wirkt sich bereits auf seine Gesprächsführung in Präsentationen, beim Status-Bericht in Besprechungen und auch in Mitarbeiter-Gesprächen aus. Seine spontane und humorvolle Schlagfertigkeit und auflockernde Spritzigkeit sind ihm fast vollständig abhandengekommen. Außerdem irritiert ihn, dass sich seine Unsicherheit unmittelbar und sehr negativ auf Wortwahl, Sprechfluss und auch den Stimmklang auswirkt. Manchmal fühlt er sich wie ein „Bittsteller“, ein anderes Mal fast wie ein „strenger Diktator“, der seine Anweisungen vehement gegen Widerstände durchboxen muss. Das alles führt dazu, dass die Kollegen immer noch passiver werden. Manchmal herrscht eine fast gespenstisch-bedrückende „Friedhofsruhe“. So hatte er sich das nicht vorgestellt!

Die Fragen, die ihn jetzt vor allem umtreiben:

  • Wie komme ich selber wieder zu mehr innerer Sicherheit, Gelassenheit und Souveränität, um klar auftreten und zielgerichtet sowie lebendig kommunizieren zu können?
  • Wie schaffe ich es, eine gute, partnerschaftliche und dabei auch effektive Kommunikations- und Besprechungskultur im Team zu etablieren, ohne „auf Kumpel“ zu machen, aber auch ohne den „strengen Chef“ raushängen zu lassen?
  • Wie kann ich die Kollegen (meine Mitarbeiter) von meiner Idee der anstehenden neuen Aufgabenverteilung überzeugen? Das Meeting findet schon in 2 Wochen statt und ich brauche dafür die volle Unterstützung des gesamten Teams!

 

Sie wollen wissen, wie es weiter ging und wie Norbert N. seine Probleme lösen konnte?

Mehr erfahren Sie im Ratgeber "Die Nachwuchs-Führungskraft - ihre Probleme - ihre Lösungen" ...

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