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Bernd K. ist seit ca. 2 Monaten als Nachwuchs-Führungskraft Leiter der Service-Abteilung eines mittelständischen Unternehmens in der Gesundheitsbranche. Zwei seiner Mitarbeiterinnen sitzen sich seit Jahren in einem Büroraum direkt Schreibtisch an Schreibtisch gegenüber. Beide haben seit Jahren eine Ablage, die für beide zweckdienlich an einer bestimmten Stelle steht. Wir nennen die beiden Kolleginnen mal Angelika M. und Belinda O.

Eines Morgens kommt Angelika M. in das Büro und ist von Belinda O. ziemlich genervt. Normalerweise reden die beiden sehr viel miteinander. Es hatte sich auch privat eine Freundschaft entwickelt. Dieser Morgen war anders! Nur das Nötigste wurde gesprochen, privat kein einziger Satz mehr. Nach kurzer Zeit machte das Verhalten auch andere Kollegen stutzig, weil beide auch in den Pausen immer zusammen saßen, inzwischen jedoch getrennt. Die anderen Kollegen wollten sich nicht einmischen und Bernd K. bekam nichts mit. Diese Situation ging über Wochen.

Irgendwann beschwerte sich Belinda O. bei Bernd K., dass Angelika M. ihre Ablage so gestellt hätte, dass sie sie nicht mehr sehen könnte. Sie warf ihr vor, dass die Kollegin alles verdeckt halten will, nur um keinen Kontakt zu ihr haben zu müssen. Auch würde sie kein Wort mehr mit ihr reden. Sie fühlte sich von ihr ausgegrenzt.

Bernd K. fand die Äußerung etwas überzogen und wollte von ihr wissen, weshalb sie glaubte, dass sich an der Ablage etwas verändert hat und wieso Angelika M. nicht mehr mit ihr redet. Seiner Meinung nach hatte sich an den Ablagen nichts verändert. Belinda O. meint, der Vorgesetzte würde sich täuschen und sie hätte das Gefühl, das die Kollegin ihr aus dem Weg geht und sie nicht mehr achtet.

Er fragte sie genervt, ob sie denn bereits versucht hätte mit der Angelika M. zu sprechen? …

Was ist passiert? Bernd K. hat unterstellt, dass das Empfinden der Mitarbeiterin nicht stimmen kann. Ein fataler Fehler, der übrigens immer wieder von Führungskräften gemacht wird, weil sie durch den lästigen „Kleinkram“ und „Zickenkrieg“ genervt sind und kein wirkliches Problem erkennen können oder glauben, dass sich solche Situationen von alleine regeln.

In unserem Fall hat Bernd K. als Vorgesetzter nicht erkannt, dass Belinda O. sich in einer enormen emotionalen Belastungssituation befindet und sehr unglücklich über diesen Zustand ist. Sie braucht Unterstützung und Hilfe bei der Lösung ihres Problems. Durch so ein Verhalten der Führungskraft fühlen sich Mitarbeiter nicht ernst genommen und werden mit einer Situation im Stich gelassen, die sie selbst oft nicht mehr klären können. Das kann zu fatalen Folgen führen und sich mehr und mehr zu einem wirklichen Problem aufschaukeln. Der Grund: der Vorgesetzte hat zu spät oder gar nicht reagiert – und kann das Problem irgendwann selbst auch nicht mehr lösen.

Wie könnte ein förderlicheres Verhalten eines Vorgesetzten in einer solchen Situation aussehen?

 

 

Wollen Sie wissen, wie es weiter ging und wie Bernd K. seine Probleme gelöst hat und ein System kennenlernte, mit dem er solche Probleme effektiver in den Griff bekommt?

Mehr erfahren Sie im Ratgeber "Die Nachwuchs-Führungskraft - ihre Probleme - ihre Lösungen" ...

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