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Marco S. hat sich als Nachwuchsführungskraft gut auf seine neue Rolle vorbereitet. Er hat gelesen, dass es wichtig ist, seinen Mitarbeitern ein gutes Maß an Geduld entgegenzubringen oder dass es zum Ausgleich ratsam ist, selbst Sport zu treiben. Also hat er sich vorgenommen, geduldig zu sein und regelmäßig laufen zugehen, da Jogging in der Literatur zum Stressabbau empfohlen wurde. Aber irgendwie ist das mit der Geduld nicht so leicht und es fällt ihm oft erst hinterher wieder ein, dass er ja eigentlich geduldiger sein wollte.

Abends im Büro, kurz vor Feierabend. Gleich morgen früh hat Marco einen Termin beim Abteilungsleiter, bei dem er den Quartalsbericht vorlegen muss. Herr Schulze hat Marco gerade die ihm aufgetragene Tabelle mit den wichtigsten Ergebnissen des vergangenen Quartals zugemailt. Sie entspricht aber nicht dem, was er ihm vor ein paar Tagen aufgetragen hat. Dabei hat Marco ihn noch besonders motiviert, indem er ihm gesagt hat: „Diese Daten und deren Aufbereitung sind sehr wichtig für uns. Ich weiß, Sie schaffen das! Geben Sie Ihr Bestes!“ Doch schon wieder hat er Marco enttäuscht. Die Daten sind zwar irgendwie schon da, aber die Grafiken sind zu kompliziert und er hat auch unpassende Farben für die Diagramme verwendet. Wie soll Marco Herrn Schulze denn noch motivieren, damit er endlich seine Arbeit vernünftig macht? Die Krux: Er muss bei Herrn Schulze bald die Beschwerde der anderen Mitarbeiter wegen dessen Unfreundlichkeit ansprechen und wollte für dieses Gespräch einen positiven Einstieg haben. Das wird nun nichts.

Jetzt ruft er erstmal zuhause an, dass es heute wieder später wird, da er noch kurzfristig eine Auswertung erstellen muss. Mit dem Joggen wird es heute also auch nichts. Leider kein Einzelfall, denn auch sonst kommt immer wieder etwas dazwischen: einmal fordert die Familie, dass er jetzt mal zuhause bleiben soll, dann muss er kurzfristig die Arbeit von Herrn Schulze überarbeiten und gelegentlich vergisst er es einfach und stellt dann fest, dass es in den letzten Wochen einfach nicht hingehauen hat.

Obwohl es auf den ersten Blick nicht so aussieht, gibt es doch einen Unterschied zwischen der mangelnden Zielerreichung seiner Mitarbeiter und seiner eigenen, nicht nur thematisch. Es handelt sich dabei um unterschiedliche Ebenen, die unterschiedlich bearbeitet werden wollen.

 

Wollen Sie wissen, wie es weiter ging und wie Marco S. seine Probleme gelöst und gelernt hat Ziele besser zu formulieren und zu erreichen?

Mehr erfahren Sie im Ratgeber "Die Nachwuchs-Führungskraft - ihre Probleme - ihre Lösungen" ...

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